Aktuelles aus

Ortsgemeinde Hamm

Ortskernsanierung

18.06.2023 | Aktuelles aus Ortsgemeinde Hamm

Die größte Herausforderung für die nächsten 8 bis 10 Jahre wird in der Ortsgemeinde Hamm die Ortskernsanierung sein. In den beiden letzten Jahren wurde vom Büro Loth  in Siegen ein städtebauliches Konzept erarbeitet, auf dessen Grundlage die Genehmigung durch das Land in Kürze erwartet wird.

In dieses Verfahren waren die Bürger von Hamm von Anfang an eingebunden. Der Gemeinderat steht mit allen Fraktionen hinter der geplanten Entwicklung in der Ortsmitte.

Die vorgesehenen Maßnahmen können natürlich nicht gleichzeitig durchgeführt werden, sondern werden auf die Laufzeit des Programms verteilt. Anders wäre dies auch nicht finanzierbar. Zwar übernimmt das Land 75 % der Kosten, aber die Gemeinde muss ihren Anteil von ca. 1 Million Euro ebenfalls aufbringen. Man muss also Prioritäten setzen.

Die wichtigsten Maßnahmen für unsere Fraktion sind:

  • Die Gestaltung des Geländes rund um das Deutsche Raiffeisenmuseum und das Puppenstubenmuseum
  • Verlagerung des Hauses der Heimatfreunde
  • Ausbau des ersten Teils des Balkertsweges und Anlage eines Bürgersteigs
  • Erweiterung des Areals um den Synagogenplatz und das Kulturhaus

Profitieren von der Sanierung sollen auch die Besitzer von Privathäusern, die im Plangebiet liegen. Hier sind für private Modernisierungsmaßnahmen insgesamt 500.000 Euro vorgesehen.

Wie hoch die Förderung im Einzelfall sein wird, muss noch im Gemeinderat beschlossen werden. Nähere Auskünfte erteilt Herr Trapp von der Verwaltung. Er ist telefonisch zu erreichen unter der Nummer 02682 9522-24.

Auch für Inhaber von Geschäftshäusern kann eine Sanierung oder Umbau lukrativ sein.
Die während der Dauer des Sanierungsprogramms durchgeführten Maßnahmen können 12 Jahre lang jeweils bis zu 8 % der Gesamtkosten von der Einkommenssteuer abgeschrieben werden.

Neue Baugebiete nur noch für reiche Gemeinden?

Die Gemeinde Hamm (Sieg) beabsichtigt, den Bebauungsplan Wolbert III zur Rechtskraft zu bringen und das Umlegungsverfahren für dieses Gebiet einzuleiten.
Ziel ist die Abrundung des Baugebiets Wolbert und die Schaffung von ca. 28 neuen Bauplätzen. Nun sind besonders das Umlegungsverfahren und der Bau der zugehörigen Straße sehr kostenintensiv. Und hier steckt die Gemeinde in einem Dilemma.

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